Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
Lina Krhlikar – Permanent Make-up & Rekonstruktive Mikropigmentierung
Spitalstraße 12
73033 Göppingen
Stand: August 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen Lina Krhlikar, nachfolgend „Anbieterin“, und ihren Kundinnen und Kunden über die angebotenen Dienstleistungen, Behandlungen, Schulungen, Workshops, Coachings und digitalen Leistungen.
Zum Leistungsangebot gehören insbesondere:
- Permanent Make-up
- Permanent-Make-up-Korrektur
- Permanent-Make-up-Entfernung
- rekonstruktive bzw. medizinische Mikropigmentierung
- 3D-Areola-Mikropigmentierung
- Narbenpigmentierung und Narbenkamouflage
- Präsenzschulungen und Workshops
- 1:1-Coachings und Mentoring
- digitale Schulungs- und Lernmaterialien, soweit angeboten.
Für einzelne Leistungen können ergänzende Vereinbarungen gelten.
Diese AGB gelten gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB.
TEIL A – BEHANDLUNGEN
2. Leistungsumfang
Art und Umfang der jeweiligen Behandlung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung, der individuellen Vereinbarung sowie gegebenenfalls dem vorausgehenden Beratungsgespräch.
Die Anbieterin bietet insbesondere ästhetische und rekonstruktive Pigmentierungsleistungen an.
Hierzu gehören unter anderem Permanent Make-up im Bereich Augenbrauen und Lippen, PMU-Korrektur und -Entfernung sowie rekonstruktive bzw. medizinische Mikropigmentierung, insbesondere 3D-Areola-Mikropigmentierung und Narbenpigmentierung bzw. Narbenkamouflage.
Die Anbieterin ist berechtigt, eine Behandlung abzulehnen, zu verschieben oder abzubrechen, wenn gesundheitliche, hygienische oder fachliche Gründe gegen eine sichere und fachgerechte Durchführung sprechen.
Bei rekonstruktiven bzw. medizinischen Mikropigmentierungen kann vor der Behandlung eine ärztliche Abklärung oder Freigabe verlangt werden, insbesondere nach Operationen, Brustrekonstruktionen, onkologischen Behandlungen oder bei noch nicht vollständig abgeschlossenen Heilungsprozessen.
3. Preise
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung bzw. Terminvereinbarung angegebenen Preise.
Soweit bei einzelnen Leistungen ein „Ab-Preis“ angegeben wird, richtet sich der endgültige Preis insbesondere nach Umfang, Größe, Aufwand und individueller Ausgangssituation.
Der konkrete Preis wird vor Durchführung der kostenpflichtigen Behandlung vereinbart.
Soweit die Voraussetzungen der Kleinunternehmerregelung vorliegen, sind die Umsätze gemäß § 19 UStG umsatzsteuerfrei. Umsatzsteuer wird in diesem Fall nicht gesondert ausgewiesen.
4. Terminbuchung und Vertragsschluss
Termine können insbesondere über das Online-Buchungssystem, telefonisch, per E-Mail, WhatsApp, Instagram, Kontaktformular oder durch persönliche Vereinbarung angefragt bzw. vereinbart werden.
Soweit eine Onlinebuchung zunächst lediglich als Terminanfrage erfolgt, kommt die verbindliche Terminvereinbarung erst mit der Bestätigung durch die Anbieterin zustande.
Die Anbieterin kann eine Terminanfrage bestätigen, ablehnen oder einen Alternativtermin anbieten.
Bei einer Onlinebuchung gelten ergänzend die während des jeweiligen Buchungsvorgangs angezeigten Informationen und Bedingungen.
5. Anzahlung
Für entsprechend gekennzeichnete Leistungen bzw. Buchungen wird eine Anzahlung in Höhe von 20 % des vereinbarten Gesamtpreises erhoben.
Ob für die jeweilige Buchung eine Anzahlung erforderlich ist, wird vor Abschluss der Buchung angezeigt bzw. individuell mitgeteilt.
Die geleistete Anzahlung wird vollständig auf den Gesamtpreis der gebuchten Leistung angerechnet.
Der verbleibende Betrag ist, soweit nichts anderes vereinbart wurde, unmittelbar nach Durchführung der Behandlung zur Zahlung fällig.
Bei einer fristgerechten Stornierung wird eine bereits geleistete Anzahlung entsprechend den für die Buchung geltenden Bedingungen zurückerstattet.
Bei einer verspäteten Stornierung oder einem Nichterscheinen kann die geleistete Anzahlung auf eine berechtigte Ausfallentschädigung angerechnet werden.
Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.
6. Zahlungsmöglichkeiten
Die Zahlung kann entsprechend den jeweils angebotenen Zahlungsmöglichkeiten erfolgen, insbesondere:
- Barzahlung
- Kartenzahlung
- SumUp
- Online-Zahlung bzw. Zahlungslink
- Überweisung, soweit vereinbart.
Die Anbieterin behält sich vor, einzelne Zahlungsarten nur für bestimmte Leistungen anzubieten.
7. Stornierung und Terminverschiebung
Die für die jeweilige Buchung geltende kostenfreie Stornierungsfrist wird bei der Terminvereinbarung bzw. im Online-Buchungsprozess angezeigt.
Innerhalb dieser Frist kann der Termin kostenfrei storniert bzw., soweit verfügbar, verschoben werden.
Bei einer Stornierung nach Ablauf der vereinbarten kostenfreien Stornierungsfrist kann eine angemessene Ausfallentschädigung verlangt werden, soweit der reservierte Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte und der Anbieterin dadurch tatsächlich ein Vergütungsausfall entstanden ist.
Ersparte Aufwendungen sowie eine anderweitige Vergabe des Termins werden berücksichtigt.
Der Kundin bzw. dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben von den Stornierungsbedingungen unberührt.
8. Nichterscheinen / No-Show
Erscheint die Kundin bzw. der Kunde ohne vorherige Absage nicht zum vereinbarten Termin, kann eine angemessene Ausfallentschädigung bis zur Höhe des vereinbarten Behandlungspreises verlangt werden, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen und der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.
Ersparte Aufwendungen werden berücksichtigt.
Eine bereits geleistete Anzahlung wird auf eine berechtigte Ausfallentschädigung angerechnet.
Der Kundin bzw. dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Sollte ein besonderer oder unvorhersehbarer Grund für das Nichterscheinen vorliegen, wird um persönliche Kontaktaufnahme gebeten.
9. Verspätungen
Die Kundin bzw. der Kunde wird gebeten, pünktlich zum vereinbarten Termin zu erscheinen.
Bei einer Verspätung kann sich die verfügbare Behandlungszeit entsprechend verkürzen, soweit die Behandlung dennoch fachgerecht und sicher durchgeführt werden kann.
Bei erheblicher Verspätung kann die Behandlung abgelehnt oder auf einen anderen Termin verschoben werden, wenn eine ordnungsgemäße Durchführung innerhalb des verbleibenden Zeitfensters nicht mehr möglich ist.
Entsteht hierdurch ein nicht anderweitig nutzbarer Terminausfall, können die Regelungen zur Ausfallentschädigung entsprechend Anwendung finden.
10. Gesundheitliche Angaben und Mitwirkungspflichten
Die Kundin bzw. der Kunde ist verpflichtet, vor der Behandlung alle für eine sichere Durchführung relevanten gesundheitlichen Umstände vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen.
Hierzu können insbesondere gehören:
- Allergien und Unverträglichkeiten
- relevante Medikamenteneinnahmen
- gerinnungshemmende Medikamente
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Hauterkrankungen
- Infektionen und Entzündungen
- Wundheilungsstörungen
- relevante chronische Erkrankungen
- aktuelle oder zurückliegende medizinische bzw. onkologische Behandlungen, soweit diese für die konkrete Behandlung relevant sind
- Operationen und Narben im Behandlungsbereich
- frühere Pigmentierungen oder Tätowierungen im Behandlungsbereich
- sonstige Umstände, die für die Durchführung oder Heilung relevant sein können.
Die Anbieterin entscheidet im Rahmen ihrer fachlichen Kompetenz, ob eine Behandlung durchgeführt werden kann oder ob zuvor eine ärztliche Abklärung bzw. Freigabe erforderlich ist.
Die Kundin bzw. der Kunde verpflichtet sich außerdem, die vor und nach der Behandlung mitgeteilten Vorbereitungs-, Pflege- und Verhaltenshinweise zu beachten.
11. Kontraindikationen und Ablehnung einer Behandlung
Eine Behandlung kann insbesondere abgelehnt, verschoben oder abgebrochen werden, wenn eine sichere oder fachgerechte Durchführung nicht gewährleistet werden kann.
Dies kann insbesondere der Fall sein bei:
- akuten Entzündungen oder Infektionen im Behandlungsbereich
- offenen oder nicht ausreichend verheilten Wunden
- nicht ausreichend verheiltem Operations- oder Narbengewebe
- aktiven Hauterkrankungen im Behandlungsbereich
- ungeklärten Hautveränderungen
- akutem Herpes bei Lippenbehandlungen
- Schwangerschaft, soweit die Behandlung aus fachlichen oder sicherheitsbezogenen Gründen nicht durchgeführt wird
- gesundheitlichen Umständen, die eine vorherige ärztliche Abklärung erforderlich machen
- fehlender Einwilligung in die Behandlung.
Bei rekonstruktiver bzw. medizinischer Mikropigmentierung wird insbesondere auf den individuellen Heilungszustand des Gewebes geachtet.
12. Aufklärung und Einwilligung
Vor invasiven Pigmentierungsbehandlungen erfolgt eine individuelle Aufklärung über die geplante Behandlung, den Ablauf, mögliche Risiken, den Heilungsverlauf sowie die erforderliche Nachpflege.
Die Behandlung wird erst durchgeführt, wenn die erforderliche Einwilligung der Kundin bzw. des Kunden vorliegt.
Die Anbieterin kann zusätzlich behandlungsspezifische Einwilligungs-, Gesundheits- oder Aufklärungsformulare verwenden.
13. Behandlungsergebnis und Heilungsverlauf
Das endgültige Ergebnis einer Pigmentierung hängt von zahlreichen individuellen Faktoren ab.
Hierzu gehören insbesondere:
- Hautbeschaffenheit
- Pigmentaufnahme
- Stoffwechsel
- Heilungsverlauf
- Pflege
- Medikamenteneinnahme
- hormonelle Faktoren
- UV-Exposition
- individuelle körperliche Reaktionen.
Die Anbieterin schuldet die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Behandlung, jedoch keinen bestimmten biologischen Heilungsverlauf oder ein garantiertes optisches Endergebnis.
Es kann insbesondere nicht garantiert werden, dass Pigmente bei jeder Person in gleicher Weise angenommen werden, eine bestimmte Farbintensität erreicht wird oder das Ergebnis über einen bestimmten Zeitraum unverändert bestehen bleibt.
Pigmentierungen können im Laufe der Zeit verblassen oder sich farblich verändern.
Normale Veränderungen während des Heilungsprozesses stellen für sich genommen keinen Mangel dar.
14. Permanent Make-up
Bei Permanent Make-up können Farbe, Intensität und optische Wirkung unmittelbar nach der Behandlung deutlich stärker erscheinen als nach vollständiger Abheilung.
Das endgültige Ergebnis kann erst nach Abschluss des Heilungsprozesses beurteilt werden.
Die Haltbarkeit ist individuell und hängt unter anderem von Hauttyp, Stoffwechsel, Pflege, UV-Exposition und weiteren individuellen Faktoren ab.
Eine spätere Auffrischung kann erforderlich bzw. gewünscht sein und stellt, soweit nicht ausdrücklich im ursprünglichen Leistungsumfang enthalten, eine gesonderte Leistung dar.
15. Rekonstruktive bzw. medizinische Mikropigmentierung
Bei der rekonstruktiven bzw. medizinischen Mikropigmentierung, insbesondere bei 3D-Areola-Mikropigmentierungen und Narbenpigmentierungen, hängt die Durchführbarkeit wesentlich vom Zustand und Heilungsverlauf des Gewebes ab.
Form, Farbe, Größe und Pigmentierung werden individuell an die jeweilige Ausgangssituation angepasst.
Bei Narbengewebe, transplantierter Haut, rekonstruiertem Gewebe oder nach medizinischen Eingriffen kann die Pigmentaufnahme von normaler Haut abweichen.
Eine vollständige optische Angleichung an umliegendes gesundes Gewebe oder an eine natürliche Areola kann nicht garantiert werden.
Je nach Ausgangssituation und Pigmentaufnahme können weitere Sitzungen erforderlich sein.
16. Nachbehandlung
Bei den entsprechend angebotenen Permanent-Make-up-Behandlungen sowie bei 3D-Areola-Mikropigmentierungen und Narbenpigmentierungen ist eine vorgesehene Nachbehandlung im vereinbarten Komplettpreis enthalten, soweit in der jeweiligen Leistungsbeschreibung nichts Abweichendes angegeben wird.
Der Zeitpunkt der Nachbehandlung richtet sich nach der jeweiligen Behandlung und dem individuellen Heilungsverlauf.
Die Nachbehandlung kann erst durchgeführt werden, wenn das behandelte Gewebe ausreichend verheilt ist.
Kann die Nachbehandlung aus medizinischen oder heilungsbedingten Gründen zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt noch nicht durchgeführt werden, wird ein geeigneter späterer Zeitpunkt vereinbart.
Weitere Sitzungen, die über die im vereinbarten Behandlungspreis enthaltene Nachbehandlung hinausgehen, können kostenpflichtig sein, sofern sie nicht zur vertragsgemäßen Leistungserbringung erforderlich sind.
17. PMU-Korrektur und PMU-Entfernung
Bei einer PMU-Korrektur oder PMU-Entfernung kann die Anzahl der erforderlichen Sitzungen im Voraus nicht verbindlich vorhergesagt werden.
Sie hängt insbesondere ab von:
- Art und Zusammensetzung der vorhandenen Pigmente
- Pigmenttiefe
- Intensität der vorhandenen Pigmentierung
- Hautbeschaffenheit
- bisherigen Behandlungen
- individuellem Heilungsverhalten
- gewünschtem Ergebnis.
Bei gebuchten Behandlungspaketen ergibt sich die Anzahl der enthaltenen Sitzungen aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
Ein bestimmter Grad der Aufhellung, eine vollständige Entfernung oder eine bestimmte Anzahl erforderlicher Sitzungen kann nicht garantiert werden.
18. Foto- und Videoaufnahmen
Soweit erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig, können Fotoaufnahmen zur Dokumentation des Behandlungsverlaufs angefertigt werden.
Eine Verwendung oder Veröffentlichung von Foto- oder Videoaufnahmen zu Werbe-, Website-, Social-Media-, Schulungs- oder sonstigen öffentlichen Zwecken erfolgt nur auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung.
Die Erteilung einer solchen Einwilligung ist freiwillig und keine Voraussetzung für die Durchführung der Behandlung.
Eine erteilte Einwilligung kann für die Zukunft widerrufen werden.
Die Rechtmäßigkeit einer bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt hiervon unberührt.
19. Haftung
Die Anbieterin haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung, soweit gesetzlich zulässig, auf den vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden begrenzt.
Zwingende gesetzliche Haftungsansprüche bleiben unberührt.
Soweit Schäden ursächlich auf unrichtigen oder verschwiegenen Angaben der Kundin bzw. des Kunden oder auf der Nichtbeachtung ausdrücklich erteilter Pflege-, Vorbereitungs- oder Verhaltenshinweise beruhen und die Anbieterin dies nicht zu vertreten hat, haftet die Anbieterin hierfür nicht.
TEIL B – PRÄSENZSCHULUNGEN UND WORKSHOPS
20. Geltungsbereich für Schulungen
Die nachfolgenden Bestimmungen gelten ergänzend für Präsenzschulungen, Workshops und vergleichbare Weiterbildungsangebote der Anbieterin.
Der konkrete Inhalt, Umfang, Termin, Schulungsdauer, Preis sowie gegebenenfalls enthaltene Materialien oder Startersets ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung bzw. individuellen Vereinbarung.
21. Anmeldung und Vertragsschluss
Die Buchung einer Präsenzschulung oder eines Workshops erfolgt über das jeweilige Buchungsangebot oder durch individuelle Vereinbarung.
Soweit zunächst eine Anfrage gestellt wird, kommt der Vertrag erst durch Bestätigung der Anbieterin zustande.
Die Buchung ist ab diesem Zeitpunkt für beide Vertragsparteien verbindlich, vorbehaltlich eines gegebenenfalls bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts.
22. Anzahlung für Präsenzschulungen
Bei Präsenzschulungen wird, soweit bei der Buchung entsprechend angegeben, eine Anzahlung in Höhe von 20 % der vereinbarten Schulungsgebühr fällig.
Die Anzahlung wird vollständig auf die Gesamtgebühr angerechnet.
Der verbleibende Betrag ist, soweit nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, spätestens 14 Tage vor Schulungsbeginn zu zahlen.
Bei Buchungen innerhalb von 14 Tagen vor Schulungsbeginn kann der vollständige Betrag unmittelbar fällig werden.
Individuelle Zahlungs- oder Ratenzahlungsvereinbarungen bleiben möglich.
23. Stornierung von Präsenzschulungen
Aufgrund des erhöhten organisatorischen Aufwands, der Reservierung eines Schulungsplatzes und gegebenenfalls erforderlicher Vorbereitungen gelten für Präsenzschulungen gesonderte Stornierungsbedingungen.
Soweit für die konkrete Schulung eine kostenfreie Stornierungsfrist vereinbart wurde, wird diese vor der Buchung angezeigt bzw. mitgeteilt.
Bei einer späteren Stornierung kann eine angemessene Ausfallentschädigung verlangt werden, soweit der Schulungsplatz nicht anderweitig vergeben werden kann und der Anbieterin ein entsprechender Schaden entstanden ist.
Ersparte Aufwendungen sowie eine anderweitige Vergabe des Schulungsplatzes werden berücksichtigt.
Bereits tatsächlich entstandene und nicht mehr stornierbare Kosten für individuell bestellte Materialien, personalisierte Unterlagen oder sonstige speziell für die Teilnehmerin bzw. den Teilnehmer veranlasste Leistungen können, soweit gesetzlich zulässig, berücksichtigt werden.
Der Teilnehmerin bzw. dem Teilnehmer bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.
24. Terminverschiebung von Schulungen
Eine Terminverschiebung durch die Teilnehmerin bzw. den Teilnehmer kann nach vorheriger Absprache und abhängig von verfügbaren Schulungsterminen ermöglicht werden.
Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatztermin besteht nicht.
Muss eine Schulung aus wichtigem Grund durch die Anbieterin abgesagt oder verschoben werden, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten.
Kann kein geeigneter Ersatztermin vereinbart werden, werden bereits geleistete Zahlungen für die nicht erbrachte Schulungsleistung zurückerstattet.
Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
25. Teilnahmevoraussetzungen
Teilnehmende müssen grundsätzlich mindestens 18 Jahre alt sein, soweit im jeweiligen Schulungsangebot nichts anderes angegeben wird.
Während praktischer Übungen sind die Anweisungen der Anbieterin sowie sämtliche Hygiene- und Sicherheitsvorgaben einzuhalten.
Bei schwerwiegender oder wiederholter Missachtung von Hygiene- oder Sicherheitsvorschriften kann die Teilnahme an praktischen Übungen untersagt oder die Schulung beendet werden, soweit dies zum Schutz von Modellen, Teilnehmenden oder anderen Personen erforderlich ist.
26. Modelle bei Schulungen
Soweit eine Schulung praktische Arbeiten an einem Modell umfasst, wird im jeweiligen Angebot festgelegt, ob das Modell durch die Anbieterin oder die Teilnehmerin bzw. den Teilnehmer gestellt wird.
Die Durchführung einer praktischen Modellarbeit setzt voraus, dass keine erkennbaren Kontraindikationen gegen die Behandlung bestehen und die erforderlichen Aufklärungs- und Einwilligungsvoraussetzungen erfüllt sind.
Die Anbieterin kann die Behandlung eines Modells aus gesundheitlichen, hygienischen oder fachlichen Gründen ablehnen.
27. Zertifikate
Nach erfolgreicher Teilnahme kann ein Zertifikat ausgestellt werden.
Die Ausstellung eines Zertifikats kann davon abhängig gemacht werden, dass die vorgesehenen theoretischen und praktischen Schulungsinhalte vollständig absolviert wurden.
Ein Teilnahmezertifikat stellt keine behördliche Zulassung, staatliche Anerkennung oder Garantie einer bestimmten beruflichen Qualifikation dar, sofern dies nicht ausdrücklich anders angegeben ist.
Die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, die für die spätere berufliche Tätigkeit geltenden gesetzlichen, behördlichen und versicherungsrechtlichen Anforderungen zu prüfen und einzuhalten.
28. Anwendung der Schulungsinhalte
Die Schulung vermittelt theoretische und/oder praktische Kenntnisse entsprechend dem jeweiligen Schulungsangebot.
Die spätere Anwendung der erlernten Techniken erfolgt in eigener Verantwortung der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers.
Die Anbieterin übernimmt keine Garantie für bestimmte Behandlungsergebnisse, geschäftliche Erfolge oder die individuelle Beherrschung einer Technik nach Abschluss der Schulung.
Für Schäden, die durch eine spätere eigenständige Anwendung der vermittelten Techniken durch Teilnehmerinnen oder Teilnehmer entstehen, haftet die Anbieterin nicht, soweit diese Schäden nicht von der Anbieterin zu vertreten sind.
Die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer ist insbesondere selbst verantwortlich für die Einhaltung der jeweils geltenden Hygiene-, Sicherheits-, Gewerbe-, Versicherungs- und sonstigen gesetzlichen Anforderungen.
29. Schulungsunterlagen und Urheberrecht
Sämtliche von der Anbieterin zur Verfügung gestellten Schulungsunterlagen, Präsentationen, Skripte, PDFs, Videos, Grafiken, Vorlagen und sonstigen Inhalte sind, soweit urheberrechtlich geschützt, ausschließlich für die persönliche Nutzung der jeweiligen Teilnehmerin bzw. des jeweiligen Teilnehmers bestimmt.
Eine Weitergabe, Vervielfältigung, Veröffentlichung, Verbreitung, der Weiterverkauf oder die Verwendung der Inhalte für eigene Schulungen oder Coachings ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet, soweit keine gesetzliche Erlaubnis besteht.
TEIL C – 1:1-COACHINGS, ONLINE-LEISTUNGEN UND DIGITALE INHALTE
30. Geltungsbereich
Die nachfolgenden Bestimmungen gelten ergänzend für:
- 1:1-Online-Coachings
- Mentoring
- Online-Beratungen
- digitale Schulungs- und Lernmaterialien
- PDFs und Workbooks
- Videos und Aufzeichnungen
- Präsentationen und Vorlagen
- sonstige digitale Inhalte, soweit angeboten.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produkt- oder Leistungsbeschreibung.
31. Buchung und Zahlung
Die Buchung eines 1:1-Coachings oder digitalen Angebots ist nach Annahme durch die Anbieterin verbindlich, vorbehaltlich eines bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts.
Der vereinbarte Betrag ist grundsätzlich vor Beginn der Leistung zu zahlen, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde.
Für entsprechend gekennzeichnete Angebote kann ebenfalls eine Anzahlung von 20 % vorgesehen werden. Ob eine Anzahlung erforderlich ist, wird vor der Buchung angezeigt bzw. individuell vereinbart.
32. Terminänderungen bei 1:1-Coachings
Vereinbarte Coaching- oder Mentoring-Termine können innerhalb der bei der Buchung angegebenen Frist verschoben oder storniert werden.
Bei kurzfristiger Absage oder Nichterscheinen können die allgemeinen Regelungen über Ausfallentschädigungen entsprechend gelten.
Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.
33. Digitale Inhalte und Nutzungsrechte
Digitale Inhalte werden ausschließlich für die persönliche Nutzung der Kundin bzw. des Kunden bereitgestellt.
Soweit urheberrechtlich geschützt, erhält die Kundin bzw. der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den eigenen Gebrauch.
Ohne ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin ist insbesondere nicht gestattet:
- die Weitergabe an Dritte
- der Verkauf oder Weiterverkauf
- die öffentliche Bereitstellung
- die Veröffentlichung in sozialen Netzwerken oder auf anderen Plattformen
- die Verwendung als eigene Schulungsunterlagen
- die Nutzung für eigene kostenpflichtige Schulungen oder Coachings.
34. Keine Erfolgsgarantie bei Schulungen und Coachings
Schulungen, Coachings und digitale Inhalte dienen der Wissensvermittlung und persönlichen bzw. beruflichen Weiterbildung.
Ein bestimmter wirtschaftlicher, beruflicher oder fachlicher Erfolg wird nicht geschuldet.
Insbesondere wird keine Garantie übernommen für:
- eine bestimmte Anzahl neuer Kundinnen oder Kunden
- bestimmte Umsätze oder Einkünfte
- die vollständige Beherrschung einer Technik innerhalb eines bestimmten Zeitraums
- bestimmte Behandlungsergebnisse bei späteren eigenen Kundinnen oder Kunden
- geschäftlichen oder wirtschaftlichen Erfolg.
Der Erfolg hängt wesentlich von den persönlichen Voraussetzungen, der Übung, Erfahrung und Umsetzung der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers ab.
TEIL D – WIDERRUFSRECHT BEI ONLINEBUCHUNGEN UND DIGITALEN ANGEBOTEN
35. Gesetzliches Widerrufsrecht
Verbraucherinnen und Verbrauchern kann bei Fernabsatzverträgen, insbesondere bei Verträgen, die ausschließlich über das Internet, telefonisch oder über andere Fernkommunikationsmittel geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen.
Die gesetzliche Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage und beginnt grundsätzlich mit Vertragsschluss.
Soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, erhält die Kundin bzw. der Kunde die gesetzlich erforderliche Widerrufsbelehrung.
Die in diesen AGB enthaltenen Stornierungsregelungen ersetzen ein bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht nicht.
36. Beginn einer Dienstleistung während der Widerrufsfrist
Soll eine gebuchte Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch der Kundin bzw. des Kunden bereits innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist beginnen, gelten hierfür die gesetzlichen Voraussetzungen.
Die erforderlichen Erklärungen werden, soweit notwendig, im jeweiligen Buchungsprozess gesondert eingeholt.
Die bloße Vereinbarung eines Behandlungstermins oder die bloße Reservierung eines Zeitfensters führt nicht automatisch zum Verlust eines bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts.
37. Digitale Inhalte und Widerrufsrecht
Für digitale Inhalte gelten die gesetzlichen Bestimmungen zum Widerrufsrecht.
Soweit das Widerrufsrecht bei einem Vertrag über digitale Inhalte vorzeitig erlöschen soll, müssen die hierfür gesetzlich erforderlichen Voraussetzungen erfüllt und die notwendigen Erklärungen der Verbraucherin bzw. des Verbrauchers eingeholt werden.
Die bloße Bereitstellung eines Links, einer PDF-Datei oder eines Zugangs führt daher nicht unabhängig von den gesetzlichen Voraussetzungen automatisch zum Ausschluss des Widerrufsrechts.
TEIL E – ALLGEMEINE SCHLUSSBESTIMMUNGEN
38. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden entsprechend den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet.
Ergänzend gilt die auf der Website veröffentlichte Datenschutzerklärung.
Gesundheitsbezogene Angaben werden nur verarbeitet, soweit dies für die jeweilige Behandlung erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig ist.
39. Änderungen persönlicher Daten
Kundinnen und Kunden sind dafür verantwortlich, bei der Buchung korrekte Kontaktinformationen anzugeben.
Änderungen von E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder anderen für die Vertragsabwicklung erforderlichen Kontaktdaten sollten der Anbieterin rechtzeitig mitgeteilt werden.
40. Kommunikation
Die Kommunikation im Zusammenhang mit Buchungen und Terminen kann insbesondere per E-Mail, Telefon, SMS, WhatsApp oder über das verwendete Online-Buchungssystem erfolgen, soweit dies entsprechend vereinbart bzw. datenschutzrechtlich zulässig ist.
Automatisch versendete Terminbestätigungen und Terminerinnerungen dienen der organisatorischen Unterstützung.
Die Kundin bzw. der Kunde bleibt unabhängig davon für die Wahrnehmung des vereinbarten Termins verantwortlich.
41. Verbraucherstreitbeilegung
Soweit gesetzlich erforderlich, werden die Informationen zur Teilnahme bzw. Nichtteilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle gesondert im Impressum bzw. auf der Website bereitgestellt.
42. Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss solcher Bestimmungen, deren Anwendung gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht wirksam ausgeschlossen werden kann.
Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt.
43. Gerichtsstand
Für Verbraucherinnen und Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
Soweit eine Gerichtsstandsvereinbarung gesetzlich zulässig ist, wird Göppingen als Gerichtsstand vereinbart.
44. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, richtet sich die Rechtsfolge nach den gesetzlichen Vorschriften.
Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt hiervon unberührt.
Lina Krhlikar
Permanent Make-up & Rekonstruktive Mikropigmentierung
Spitalstraße 12
73033 Göppingen
Stand: August 2026